Suppentag 2021

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„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Am Sonntag den 14. März 2021 inmitten der vorösterlichen Passionszeit feierten wir Gottesdienst und begingen unseren traditionellen Suppentag. Zentrales Thema war die diesjährige Kampagne der beiden christlichen Hilfswerke „Brot für alle“ (ref.) und „Fastenopfer“ (kath.) unter dem Titel: „Klimagerechtigkeit – Jetzt!“.

Gemeinsam machten wir uns Gedanken darüber, wie wir dem Klimawandel sowie anderen globalen Schwierigkeiten wie Kriege, Terror oder aber auch der Coronapandemie begegnen sollen. In Anbetracht dieser weltumspannenden und ungelösten Probleme kann einem richtiggehend Angst und Bange werden.Doch aufgeben und verzweifeln ist keine Option. Denn die Geschichte von Noah und der Sintflut zeigt uns, dass Gott uns selbst in der grössten Katastrophe nicht untergehen lässt, sondern seine Zusage uns und der ganzen Schöpfung beizustehen bis heute Gültigkeit hat. Dies kann uns Hoffnung machen und Kraft geben, genauso wie auch  das oben stehende vermeintliche Zitat Martin Luthers. Es ruft uns dazu auf, selbst in der grössten Ausweglosigkeit noch einen Apfelbaum zu pflanzen, denn in jedem frisch gepflanzten Baum keimt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Zusammenfassend stellten wir also fest: Wir Christinnen und Christen stehen sowohl unter dem Zuspruch Gottes, stets an unserer Seite zu sein sowie dem Anspruch, jeden Tag, selbst im Kleinen, das Gute zu bewirken, selbst dann wenn unklar ist, was der Morgen bringen wird.

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, im Kirchgemeindehaus eine Suppe abzuholen. Mit viel Fleiss und noch mehr Geschick zauberten Myrta Reich, Nanta Kämpf und Karin Kyburz eine leckere vegetarische Bündner Gerstensuppe. Unterstützt wurden sie dabei von Schülerinnen und Schülern des Religionsunterrichts. Florin Olbrecht half in der Küche mit und Lou Mosimann und Lorena Wyss lieferten die Suppe an all diejenigen aus, welche diese aus gesundheitlichen Gründen nicht selber abholen konnten.

Und übrigens: Die Suppe erfreute sich in diesem Jahr dermassen grosser Beliebtheit, dass am darauffolgenden Donnerstag noch einmal Suppe nachgekocht werden musste!

Ihnen allen sowie Susanne Krummenacher vom Volg, welche die Zutaten beisteuerte, sei von ganzem Herzen für ihren Einsatz gedankt!

Die Kollekte des Gottesdienstes sowie der Erlös für die Suppe ergaben zusammen den erfreulichen Betrag von CHF 1’100.00 zu Gunsten der wichtigen Arbeit von „Brot für alle“.

Herzlichen Dank Ihnen allen für Ihre Unterstützung!

Pfr. Stefan Huber