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Bergversetzer bauen den Spielplatz

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Eine Viergenerationenkirche in der Kinder und Jugendliche die Mehrheit bilden ist das strategische Ziel der reformierten Kirche Rupperswil. Als eines von verschiedenen strategischen Projekten wurde entschieden, einen Spielplatz zu bauen. Da die finanziellen Ressourcen für den Spielplatz nicht vorhanden waren, hat die Kirchenpflege entschieden, den Spielplatz mit Freiwilligen zu bauen.
Seit 30 Jahren gibt es, unter der Leitung des ehemaligen Sigristen Bruno Lüscher, eine Gruppe Männer, genannt «Bergversetzer», die jedes Jahr einen wöchigen Berghilfeeinsatz leistet. Zum 30. Jubiläumseinsatz hat sich die Gruppe «Bergversetzer» entschieden, dieses Jahr auf einen Einsatz in den Bergen zu verzichten und stattdessen für die reformierte Kirche Rupperswil den Spielplatz zu bauen.

Am Montag, 13. August starteten 14 Männer mit dem Bau des Spielplatzes. Der Spielplatz, aufgeteilt in die drei Zonen Baustelle, Grenzgrundstück und Ruhezone, war ideal für die Gruppenaufteilung.

In der Gruppe „Grenzgrundstück“ wurden Löcher gegraben für Metallpfosten und anschließend Metallpfosten einbetoniert. Ein Lattenzaun sowie ein Palettenzaun wurden montiert, welche zum Schutz der Kinder das Grundstück gegenüber dem abfallenden Gelände zum Nachbarn abgrenzen. Holzlaufpfähle wurden einbetoniert, der Platz für die Korbschaukel vorbereitet, Rundkies als Fallschutz eingebaut und der Platz für das Weidenhaus vorbereitet.

Die Gruppe „Baustelle“, verlegte den Plattenweg neu und erstellte eine Wasserleitung bis zum vorgesehenen Brunnentrog. Eine Umrandung für den Sandkasten wurde erstellt. Sand, Schotterkies und Rundkies eingebaut. Auf den Erdhügel wurde eine Holztreppe erstellt, ein Kletterbaum entrindet und 30 Tonnen Klettersteine mit dem Lastwagenkran versetzt.

Mit der Gruppe „Ruhezone“ wurde eine Steinblockarena gebaut. Schotterkies, Kies ab Wand, grosse Steinblöcke eingebracht, Holzbänke wurden zusammengeschraubt, das Fundament für einen Abfallkübel erstellt und drei Ahornbäume als Schattenspender gepflanzt.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit den örtlichen Handwerkerbetrieben und der guten Koordination der Materialanlieferungen konnte alles angelieferte Material mit Bagger, Dumper, Schaufel und Pickel verarbeitet und einbaut werden.
Das jeweils sehr feine Mittagessen welches vom eigenen „Bergversetzer“-Koch und seinem Helfer zubereitet wurde, die vom Verein FAVERU gebackenen Kuchen und das gespendete Feierabendbier hat zum guten Gelingen und der fröhlichen Stimmung während der ganzen Woche beigetragen.
Müde, zufrieden und glücklich über die erbrachte Leistung konnten die „Bergversetzer“ die erste Etappe des Spielplatzes am Freitag um 11.00 Uhr termingerecht abschliessen und der Kirchgemeinde zur Einweihungsfeier am darauffolgendem Samstag übergeben.
Als Abschluss des Einsatzes besuchte die Gruppe „Bergversetzer“ am Freitagnachmittag die „Meyerischen Stollen“ in Aarau

Die Kirchenpflege bedankt sich von Herzen bei den «Bergversetzern» für diesen tollen Einsatz am Dienst der Jüngsten unserer Gesellschaft.
Der an der Einweihungsfeier erlebte Besucherstrom von rund 150 Kindern und 150 Erwachsenen hat unsere Erwartungen übertroffen. Der tägliche Spielplatzbesuch von Kindern und ihren Betreuungspersonen bestätigt, dass der neue Spielplatz ein Bedürfnis ist und sich der Einsatz gelohnt hat. Werner Setz